Lebensversicherungen

Organspende / Transplantation

Organspende / Transplantation  Organspende / Transplantation

Eine Organspende führt zu einer Transplantation, aber was versteht man genau darunter? Der Begriff Organspende erklärt sich zwar selbst, ist aber mit vielen Irrtümer behaftet. Viele haben geradezu Angst davor und meinen, auch unterstützt von schlechten Filmen, dass man Angst davor haben müsste, zu schnell für tot erklärt zu werden, damit einem Organe entnommen werden können. Das ist in der Bundesrepublik ausgeschlossen, denn wenn man vor seinem Tod nicht ausdrücklich zugestimmt hat, dürfen einem überhaupt keine Organe entnommen werden, auch Angehörige dürfen das nicht erlauben gegen den Willen des Verstorbenen.

Damit kommen wir zum Begriff des Todes, den man einerseits unterscheidet in den Hirntod, d. h. das Gehirn kann weder agieren (die Atmung setzt aus) noch reagieren (starre Pupillen, kein Schmerzreflex und der Mensch kann nur künstlich am Leben erhalten werden, und dem Ende aller Vitalfunktionen, wenn die Maschinen abgeschaltet werden.

Aber auch und gerade, wenn man tot ist, kann man anderen Menschen helfen. Dafuuml;r müssen wir uns in die versetzen, die verzweifelt und viele umsonst auf ein Spender-Organ warten, weil eines ihrer nicht mehr funktioniert und das kann jeden passieren, nicht nur durch erbliche Veranlagung oder eine Infektion, sondern z.B. auch durch einen vergleichsweise harmlosen Unfall. Vielen muss das anscheinend erst passieren, dass sie das Leben schätzen und bereit sind, es ggf. mit anderen zu teilen, denn nichts anderes bedeutet es, wenn man hirntot ist, aber anderen durch eine Organspende das Leben retten kann, denn viel zu viele der Menschen, die auf ein Organ warten, sterben, bevor sie eins bekommen, weil zu wenige Menschen bereit sind, Organe abzugeben, die sie sowieso nicht mehr brauchen, weil sie tot sind!

Wenn also ein Mensch (ggf. hirn-)tot ist, kann er anderen das Leben retten und zwar mit allem möglichen, nicht nur seinen Organen, sondern z.B. auch seiner Netzhaut oder sogar Kouml;rpergliedern.Diese werden transplantiert, d.h. sie werden verpflanzt. Jeder würde doch seinem Ehepartner, seinen Geschwistern oder vor allem seinen Kindern ein Organ spenden und wenn er als Spender nicht in Frage kommt, was es selbst unter Blutsverwandten geben kann, dann wäre er froh darüber, wenn jemand anderes z.B. seinem Sohn das Leben rettet. Zwar kommt es dann nicht selten dazu, dass der Körper das transplantierte Organ abstösst, aber das kann man durch Medikamente bekäpfen, was einem ein fast normales Leben ermöglicht, ein Leben, das sonst vielleicht unter Qualen (besonders die Dialyse stelle eine erhebliche psychische Belastung dar) sehr viel schneller zu Ende geht.

Wie gesagt, in der Bundesrepublik muss man vorher ausdrücklich einwilligen, in anderen Staaten wie Österreich ist man geistig und gesetzlich schon einen Schritt weiter: hier gilt die sogenannte Widerspruchsregelung, d.h., man muss einer Organspende zu Lebzeiten ausdrücklich widersprechen, damit sie nicht vorgenommen wird (und man damit anderen nicht das Leben rettet!). Blut, Knochenmark und u.a. eine Niere kann jeder Mensch zu Lebzeiten spenden, alles andere nach seinem (Hirn-)Tod, wennn er es ohnehin nicht mehr braucht. Also solange es in der Bundesrepublik immer noch nicht die Widerspruchsregelung gibt, hol Dir einen Organspende-Ausweis und trage ihn bei Dir, denn so kannst du ggf. anderen das Leben retten, denn wenn Du einen Unfall hast, willst du ja ggf. auch gerettet werden.

VERGLEICHSANGEBOT LEBENSVERSICHERUNG

 

‹‹ Zurück zu Kapitel -O-



Extern: